Alte Technik und Historische Gerätschaften der Feuerwehr Beiersdorf
Unsere Handdruckspritze
Unsere Wehr pflegt einige historische Fahrzeuge und Geräte. Das älteste ist eine Handdruckspritze. Mit deren Hilfe wurden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Brände bekämpft. Sie diente der Wasserversorgung aus Teichen, Bächen und Brunnen. Das Pumpen erfordert einen großen Kraftaufwand; dafür hat man am Strahlrohr einen guten und löschfähigen Wasserstrahl von circa 20 Metern Wurfweite.
Bemerkenswert ist, daß diese Handdruckspritze bis heute aus Originalteilen besteht und sich voll funktionsfähig zeigt. Mit ihrem Baujahr 1874 ist sie zugleich die älteste Handdruckspritze im ehemaligen Landkreis Löbau-Zittau. Sie war 80 Jahre im Dienst und wurde erst im Jahre 1955 stillgelegt.
1995 wurde sie von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr funktionsfähig hergerichtet. Seitdem versieht diese Spritze bei zahlreichen Schauvorfürungen und Umzügen erfolgreich ihren Dienst.
Unser Steigerwagen
Unser Garant K30
In Beiersdorf gab es eine Eisengießerei. Diese besaß eine eigene Abteilung der Werksfeuerwehr, die wie der Betrieb zum Motorenwerk Cunewalde gehörte. Als Löschfahrzeug diente der K30. Als diese Abteilung aufgelöst wurde, kam das Fahrzeug zur Beiersdorfer Wehr. Heute wird der K30 unter anderem bei Umzügen genutzt oder bei Festen zu Rundfahrten.
LO als Löschfahrzeug

- Auch hezte noch wird der LO bei einigen Veranstaltungen genutzt
Der LO wurde 1990 aus NVA-Beständen als damalig noch Truppentransporter erworben. (Die Gemeinde beschaffte zudem noch 2 weitere LO's). Er wurde in eigener Arbeit zum TSF umgebaut. 1991 wurde er dann im Dezember in Dienst gestellt und diente nun unter der Funktion als TSF bis 1993.
Nach der Indienststellung des Magirus (1993) wurde er als reiner "Rüstwagen" umgebaut und beherbergte nun nur noch Geräte zur technischen Hilfeleistung sowie Beleuchtung. Als Besatzung waren neun Kameraden vorgesehen (1:8).
Außer Dienst gestellt wurde er im November 2007, also zusammen mit dem Magirus. Der LO ist immer noch in Geimeindebesitz. Seinen größten Einsatz erlebte er bei der Bekämpfung des Waldbrandes bei Hoyerswerda.
Baujahr: 1986
Bezeichnung: Robur LO 2002A
Leistung: 55KW
Allrad
Originale TS 8 "Siegerin"
In unserem Besitz befindet sich eine TS 8 "Siegerin". Sie wurde im Jahre 1937 von der Firma E. C. Flader in Jöhstadt gebaut. Da ab 1950 die allgemeine Farbe für Tragkraftspritzen der Feuerwehren mit feuerrot veranschlagt war, erhielt sie eine solche Lackierung nach dieser Bestimmung. In diesem Zustand ist die TS auf dem Bild oben links neben unserer Handdruckspritze zu erkennen.
Einige Kameraden und besonders ein Alterskamerad machten sich verdient, indem sie die Spritze in alle Einzelteile zerlegten, sie reinigten und durch Lackierung den originalen Auslieferungszustand (ab 1936 Farbe grün) wieder herstellten. Bei einigen Dingen unterstützte uns der Hersteller der TS 8 in der ehemaligen DDR als Nachfolger der Firma E. C. Flader.
Heute ziert diese original restaurierte Tragkraftspritze den Eingangsbereich unseres Depots.








